
ÜBER MICH
Hi, ich bin Anne – neurodivergente 2-fach Mama mit buntem Mindset, mitten in der Achterbahn des Lebens, und die, die ihren eigenen Weg aus dem Kopfchaos gefunden hat.
Die Fakten, falls du sie brauchst:
Studium: Master 'Sport & Ernährung' · Bachelor Erwachsenenbildung
Coaching: ADHS-Coachin · Neurodiversitäts-Coachin (2026)
Erfahrung: 10 Jahre Mama-Coachin · 1.000+ begleitete Mütter
Gelebt: ADHS · Mama² · neurodivergentes Familienchaos · Burnout überwunden
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Aber weißt du, was mich wirklich qualifiziert? Nicht der Master. Sondern dass ich jahrelang ohne Unterstützung herausgefunden habe, wie ein neurodivergentes Gehirn funktioniert. Das kann ich dir nicht aus dem Lehrbuch erklären. Ich erzähle es dir aus meinem Leben:
MEINE GESCHICHTE
Ich habe lange funktioniert. Bis es nicht mehr ging.
Ich war das Mädchen, das gute Noten schrieb, sich anpasste und immer alles hinbekam. Meine Mama nannte mich schon als Kind liebevoll 'zerstreuter Professor' – und lag damit näher an der Wahrheit als sie ahnte. Top Studium, krasse Jobs, eine Selbstständigkeit, auf die ich stolz war. Von außen sah alles nach Erfolg aus, von innen lief ich permanent auf Reserve. Nur wusste ich das damals noch nicht.
Heute weiß ich, ich war im absoluten Hyperfokus, weil ich das tat, was ich liebte.
Dann kamen meine Kinder. Dann kam die Pandemie. Und mein Nervensystem, das jahrelang auf Reserve gelaufen war, konnte einfach nicht mehr.

Hochschwanger im Wald. Immer noch am Arbeiten.
Ich brannte aus. Nicht weil ich schwach war. Sondern weil ich zu lange zu viel getragen hatte – ohne zu wissen, warum mein Tank immer schneller leer wurde als bei anderen. Heute weiß ich: Klassischer Fall von neurodivergentem Burnout.

ADHS Testung 2023 - KI-animiertes Video aus Foto
Meine Therapeutin vermutete 2021 ADHS bei mir. Mein erster Gedanke: 'Quatsch – kann nicht sein.' Ich bin mit vielen Pflegekindern aufgewachsen und kannte ADHS im Kindesalter sehr genau. Doch dann las ich die Symptombeschreibungen im Erwachsenenalter und es war, als würde ich eine Charakteristik meiner selbst lesen – nur dass es keine Charakterschwächen waren, wie ich immer dachte.
Es war einfach mein Gehirn.
Und das hat alles verändert.
Bis zur Diagnose verbrachte ich noch mal 1,5 Jahre auf Wartelisten. Aber nicht das Stück Papier hat meine Sicht verändert, sondern die Gewissheit, dass ich mir selbst helfen muss, wenn es sonst keiner tut.
Spoiler: Egal ob Verdacht oder Diagnose: Es wird keiner kommen und dich retten – du musst es selbst tun. Und genau dabei bin ich für dich da.
Eine Neurodivergenz kommt selten allein
Und auch bei mir blieb eine Frage: Warum passte trotzdem nicht alles zusammen? Als sich die temporären Krankheitszeichen des Burnouts besserten, blieben – wer hätte das gedacht – die "Eigenheiten", die mich mein Leben lang schon begleiteten.
Meine Detailverliebtheit, die sensorischen Überempfindlichkeiten, mein enormes Bedürfnis nach Alleinsein und Liebe für Zahlen und Muster. All das ließ ich nie testen und trotzdem prägt es meinen Alltag stark. Vielleicht hast du schon eine Idee, was es sein könnte?
Ich jedenfalls brauche keinen Stempel vom Arzt, um mich selbst besser zu verstehen. Dieses Mindset wünsche ich mir für mehr bunte Mama-Gehirne da draußen.
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Bewegung in der Natur, mein wichtigstes Werkzeug
DER WENDEPUNKT
Was Bewegung und Ernährung wirklich verändert haben.
Medikamente waren für mich aufgrund der Nebenwirkungen nicht mein Weg. Also probierte ich über viele Jahre alles selbst aus – und lernte dabei, was wirklich hilft und was nicht. Was am Ende den größten Unterschied gemacht hat? Bewegung und Ernährung. Nicht als Wundermittel – sondern weil ich endlich verstand, was mein Gehirn wirklich braucht.
Ich habe es studiert und war trotzdem überrascht, wie sehr diese Routinen meine Symptome verändert haben. Und weil ich angefangen habe, mein Wissen aus dem Studium auf ein neurodivergentes Gehirn anzuwenden.
Und ja, Tiefs kommen noch – aber ich weiß heute, wie ich zurückkomme. Langsamer. Entspannter. Mit Akzeptanz.
WARUM NEUROMAMA
Weil ich mir selbst so eine Anlaufstelle gewünscht hätte.
Nach meiner Diagnose stand ich allein da. Keine Psychoedukation, keine Verhaltenstherapie und schon gar kein Coaching, das Mutterschaft und Neurodivergenz zusammendachte.
Keine Begleitung, die mir erklärte, warum Bewegung und Ernährung bei ADHS anders funktionieren – und wie viel sie verändern können.
Also lernte ich es selbst. Jahrelang. Auf die harte Tour. Und immer hatte ich die Worte im Kopf:
"Sei der Multiplikator."
Das sagte eine Frau, die ich in schweren Zeiten kennengelernt habe zu mir. Dieser Satz hat sich festgesetzt und lässt mich seit 5 Jahren nicht mehr los.


Deshalb habe ich NeuroMama gegründet. Nicht als Expertin, die dir erklärt, wie du ticken solltest. Sondern als neurodivergente Mutter, die denselben Weg gegangen ist - nur ein paar Schritte weiter.
Und ich lebe, was ich weitergebe: Ich folge vor allem meinem Rhythmus, meinen Energiephasen, meinem Mindset. Die guten Wellen surfen. Die schlechten reiten. Das ist mein Alltag. Und ich möchte dir zeigen, wie das geht.
Bist du bereit, deinen eigenen Weg zu finden?
Stück für Stück. Mit Routinen, die wirklich zu dir passen – und einem Gehirn, das du endlich verstehst. Wenn du bereit bist – ich bin es auch.
